Startup SALD sieht Nanobeschichtungen überall

21/02/2021

„Nanobeschichtungen werden künftig die industrielle Fertigung in beinahe allen Branchen revolutionieren“, behauptet Frank Verhage, CEO des niederländischen Startups SALD B.V. (Eindhoven). Der Firmenname steht als Abkürzung für die Nanobeschichtungs-Technologie „Spatial Atom Layer Deposition“ (SALD). In der Halbleiterindustrie wären die heutigen hochintegrierten Chips ohne das Vorgängerverfahren „Atom Layer Deposition“ (ALD) mit beispielsweise 11,8 Milliarden Schaltkreisen in Apples neuestem A14-Prozessor bei einer Strukturbreite von 5 Nanometern unmöglich, sagt der SALD-Chef. Sein Unternehmen bringt die nanodünnen Beschichtungen im wahrsten Sinne des Wortes in eine neue Dimension: „Spatial“ steht für „räumlich“ und bezeichnet dreidimensionale Atomschichten. Mit SALD lässt sich die Produktionsgeschwindigkeit bei gleichbleibender Beschichtungsqualität um das Fünf- bis Zehnfache steigern gegenüber dem heute verwendeten ALD-Verfahren. Im Folgenden wird erklärt, was es mit dieser vom Anbieter „bahnbrechend“ genannten Technologie auf sich hat und welche Anwendungen sich daraus ergeben können.


Dreidimensionale atomare Nanobeschichtungen

Beim Verfahren „Spatial Atom Layer Deposition“ werden atomare Nanobeschichtungen dreidimensional auf Oberflächen aufgetragen. Jede Schicht ist so dick oder besser dünn wie ein einzelnes Atom, die nebeneinander liegend die Oberfläche umschließen. Eine einzelne Ebene ist etwa 1,1 Angström dünn, das entspricht 0,00000011 Millimetern. Der Clou ist die Mischung: Mit jeder Schicht können jeweils andere Materialien aufgebracht werden, so dass es zu einer chemischen Reaktion mit der zuvor aufgetragenen Substanz kommt. Bei den Oberflächenmaterialien kann es sich beispielsweise um Metalle, Oxide, Nitride, Sulfide, Fluoride oder andere Stoffe handeln. Die jeweilige chemische Reaktion verändert die Funktionalität der Gesamtoberfläche. 

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Startup SALD stellt Atombeschichtungen her für

breites Spektrum an industriellen Anwendungen

21/02/2021

•    Entwicklung mit dem niederländischen Forschungsinstitut TNO und der deutschen Fraunhofer

•    Solarpanel, Batterien, neue Materialien, Textilien, flexibler Halbleiter, Nahrungsmittel Verpackung, Medizin

•    Beispiel Batterie: Dreimal mehr Reichweite, fünfmal schneller laden für Autos und Smartphones


Das niederländische Unternehmen SALD BV (Eindhoven) hat ein einzigartiges, patentiertes Verfahren entwickelt, im industriellen Maßstab Beschichtungen aufzutragen, die so dünn sind wie ein einziges Atom. Experten sprechen von „Spatial Atom Layer Deposition“, kurz SALD. Diese Atombeschichtungen sind in der Lage, zahlreiche industrielle Fertigungsprozesse und damit ganze Industriezweige zu revolutionieren. Dazu gehören Solarpanel und Batterien für Elektromobilität und Smartphones ebenso wie neuartige Textilien für Mode und Medizinprodukte sowie Verpackungen für die Nahrungsmittelbranche und Consumer Goods.

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Advisory board at SALD, the innovator in Spatial ALD

21/02/2021

Entirely in line with the culture and philosophy of SALD B.V. In order to cooperate, where possible, with other high-tech companies such as TNO, VDL -ETG, NTS, KMWE etc., SALD B.V. appointed an advisory board, headed by Professor Erwin Kessels of the Faculty of Applied Physics at Eindhoven University of Technology (TU / e). Frank Verhage, CEO and founder of SALD B.V., is grateful that this team has expressed its willingness to support SALD to establish new connections and contacts worldwide through their extensive network. The advisory board will act as a sounding board, mirror but above all act as an ambassador. Their global contacts and insights will also advise and assist the management team from their diverse backgrounds to sharpen their minds and make SALD activities more closely aligned with the needs of our stakeholders. Below you will find more information about the members of the SALD Advisory Council. >> Read more

Solaytec looking to spread its wings with spinoff SALD

21/02/2021

Almost ousted from the solar market by Chinese tools, atomic layer deposition tool manufacturer Solaytec is optimistic it can tap new applications for its technology. It’s starting sister company SALD to do just that.


Solar alone isn’t a viable market anymore for Solaytec. That’s the cold hard truth, explains Frank Verhage of the Eindhoven-based enterprise. Alarmed by slowing demand, then-parent company of Solaytec, Amtech, hired him in October 2018 to investigate whether the Dutch subsidiary could survive. Verhage’s answer: not without looking at new applications.



Read the full article in the magazine: https://bits-chips.nl/artikel/solaytec-looking-to-spread-its-wings-with-spinoff-sald/